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UMGANGSFORMEN - DER SCHNELLE KNIGGE


Ein jeder ist sich in einer bestimmten Situation oder in einer fremden Umgebung schon mal unsicher darüber, wie sich etwas gehört oder wie man sich benimmt. "Keiner weiß alles". Doch fragen ist erlaubt, denn kein Mensch braucht unwissend zu bleiben und "dumm zu sterben"! Nobody is perfect.

Die Hinweise sollen an erster Stelle unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen ansprechen und ihnen ein paar nützliche Tipps für den Alltag bieten. Deshalb haben wir uns teils deren Sprache bedient! Es ist der kleine Leitfaden zum korrekten Umgang miteinander und wird Euch angeboten von eurer Tanzschule in Zusammenarbeit mit unseren Referenten für Umgangsformen von der DTHO (Deutsche Tanzlehrer und HipHoptanzlehrer Organisation) in Erftstadt. Selbstverständlich könnt Ihr jederzeit mit euren Fragen zu uns kommen. Natürlich sind auch wir nicht "perfekt", aber wir sind immer bereit, euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen - auch nach Beendigung eines Kurses.

Umgangsformen sind eine ernst zunehmende Angelegenheit und trotzdem beschreiben wir die Themen mit einem Schmunzeln. Warum nicht? Wie im Tanzunterricht werden wir auf den folgenden Seiten nicht immer alles "tierisch ernst" nehmen. Das Wichtigste ist, dass ihr wißt, wann der Spaß aufhört und es im Leben ernst wird!

Wir haben eure eigenen und häufig an uns gestellten Fragen bearbeitet und nach den heute gültigen Maßstäben beantwortet.

Nobody is perfect!

Wer weiß, wie es sich gehört, paßt in die Welt - und wer dazu noch Tanzen kann, fühlt sich auf dem internationalen Parkett wohl und paßt in unsere moderne Geschäftswelt. Wer die wichtigsten internationalen Regeln der Umgangsformen kennt und beherzigt, zeigt, daß er sein Gegenüber respektiert! Nichtbeachtung gültiger Umgangsformen wird oft mit Nichtbeachtung der Person bestraft.

Ihr geltet schnell als Rüpel, als Egoisten und als schwer umgänglich und "Nicht vorzeigbar". Kurz gesagt: Ihr habt die "Arschkarte" (Entschuldigung für den Ausdruck) gezogen! Einige Regeln lassen durchaus eine Eigeninterpretation zu; es gibt durchaus Freiheit zum Handeln. Doch erst sollte man die Regeln kennen und die Sprache der Umgangsformen beherrschen, bevor man sich "Freiheiten" erlaubt.

Übrigens: Wir führen auch entsprechende Schulungen für Schulklassen, Betriebe und andere Gruppen durch. Bei Interesse stehen wir gerne zur Verfügung.

DIESES WISSEN SCHADET GARANTIERT NICHT! KLICK DICH DURCH.

  • Grüßen und Begrüßen Open or Close

    Heute grüßt zuerst, wer den Anderen zuerst wahrnimmt. Als Erster grüßen ist niemals falsch! Oder willst Du lieber als "scheu" oder "sturer Bock", oder als unerzogen und unfreundlich gelten?

    Die Allgemeinregel ist: "Er" grüßt "Sie", wesentlich Jüngere grüßen wesentlich Ältere, wer kommt, sagt zuerst "Hallo" oder "Guten Tag" usw., wer geht, sagt "Tschüss" oder "Auf Wiedersehen", Mitarbeiter grüßen die Vorgesetzten und Chefs.

    Unter Schülern und Jugendlichen gibt es heute verschiedene Begrüßungsrituale, doch in die Gesellschaft von Erwachsenen reicht man (in unserem Kulturkreis) sich üblicherweise die Hand. Bei einer Begrüßung wie oben beschrieben, geht es reihum und in umgekehrter Reihenfolge: "Sie" reicht "Ihm" die Hand, Ältere reichen Jüngeren die Hand, Vorgesetzte reichen Mitarbeitern die Hand. Beim Verabschieden gilt es, sich vom Gastgeber zuerst zu verabschieden (damit dieser über Dein Vorhaben zu gehen, zuerst informiert ist), dann geht man herum, oder sagt einfach zwanglos "Tschüss" oder "Aufwiedersehen" in die Runde.

    Andere Begrüßungsrituale als nur das "Hallo" oder "Guten Tag" sagen - wie z.B. der Händedruck - pflegt man meist nur, wenn man sich nicht persönlich kennt. Man reicht sich die Hand nur einmal pro Tag: zur Begrüßung und/oder zum Abschied. Nicht bei jedem erneuten Begegnen in den Gängen oder auf der Straße. So verhält sich das auch beim Grüßen und Verabschieden von Personen mit Hut. Der korrekte "Herr" nimmt zu der Begrüßung den Hut ab (er "lüftet" ihn: ca. 5 cm hochnehmen) oder er berührt zur Begrüßung den Hutrand.

    Beachte: Beim Hände geben weder sein Gegenüber "durchschütteln" oder die Hand "zerquetschen", das ist wohl selbstverständlich!

  • Vorstellen und Bekannt machen Open or Close

    Heute macht man sich meist nur noch formlos bekannt: "Hallo/Guten Tag" usw., ich bin der Andreas/ich bin die Andrea..." Ein formelles "Vorstellen" findet meist nur noch statt, wenn man einem älteren Vorgesetzten oder einer wichtigen Persönlichkeit begegnet. "Er" wird "Ihr" vorgestellt, der jüngere wird dem Älteren vorgestellt, Mitarbeiter werden Vorgesetzten vorgestellt und der neue Arbeitskollege wird den anderen Kollegen vorgestellt.

    Das formlose "Bekannt machen" findet statt zwischen: Schülern und Jugendlichen, gleichaltrigen Herren, gleichaltrigen Damen, gleichaltrigen Eheleuten und unverheirateten Paaren und am Arbeitsplatz zwischen gleichrangigen Personen. Das "Verbeugen" der Diener für den Herren und der Knicks für die Dame ist OUT und nur noch bei höchst offiziellem Anlass erwünscht (Protokoll, z.B. Hofknicks), das höfliche Nicken mit dem Kopf ist OK. Ein freundliches Gesicht ist ein MUSS und wenn die Situation danach ist: ein Lächeln ist SUPER.

    "Vergiss nie... Der erste Eindruck (privat und beruflich) ist - wenn es auch oft ein Vorurteil ist - meist  e n t s c h e i d e n d !"

    Im Übrigen, Titel sind nicht mehr zeitgemäß: Floskeln wie "Herr Studienrat", "Herr Ingenieur" usw. sind OUT. Nur "Herr Doktor" und "Herr Professor" bleibt nach wie vor gern gehört, vor allem von älteren Akademikern, außerdem sollte man beachten, daß ein Doktortitel fester Bestandteil des Namens ist.

    Bei Personen in Amt und Würde ist es auch heute üblich, beim Ansprechen den Titel - meist statt dem Namen - zu verwenden, wie z.B.: bei Gericht oder im Verband und Verein "Herr Präsident" oder "Herr Vorsitzender". Bist Du Dir unsicher, wie Du jemanden ansprechen sollst, dann erkundige Dich bei Bekannten oder frage einfach die Person gleich selbst: "Wie werden Sie gerne angesprochen, oder: "Wie darf ich Sie bitte ansprechen...". Das nimmt Dir Keiner übel. Im Gegenteil.

  • Sich selbst vorstellen? Open or Close

    Das "Vorstellen" oder "Bekannt machen" erfolgt stets durch Dritte.

    Müsst Ihr Euch einmal selber vorstellen, dann ist folgendes zu beachten: Als Jugendlicher oder Jungerwachsener sagt der junge Mann informell: "Guten Morgen/TagAbend ich bin Andreas" oder "Andreas Müller". Das junge Mädchen oder die unverheiratete junge Frau sagt: "Guten Morgen/TagAbend ich bin Andrea Lüdenscheid".

    Später, wenn die Andrea Lüdenscheid verheiratet ist, sagt Sie: "Ich bin Frau Müller". Heute hat die verheiratete Frau gleich mehrere Möglichkeiten, sich vorzustellen: mit dem Familiennamen Ihres Mannes (also Müller), mit einem Doppelnamen (Frau Müller-Lüdenscheid) und neuerdings - wenn Sie es so wünscht - weiterhin mit Ihrem Mädchennamen "Lüdenscheid".

  • Am Telefon Open or Close

    "HALLO...?!" Sich so zu melden ist unhöflich. Meldet Euch immer mit Eurem Namen am Telefon. Es ist ungenügend und auch unfreundlich nur "Hallo" zu sagen, wenn man angerufen wird. Ausnahme: Habt ihr Zuhause eine Geheimnummer (das gibt's immer öfter) sagt bitte z. B.: "Guten Tag, wer spricht bitte...?" Auch wenn man selber der Anrufer ist, sollte man seinen Namen sagen! Eine Stimme am Telefon klingt oft fremd und wird nicht immer und von jedem direkt erkannt. Lass den Angerufenen nicht unnötig raten, das bringt ihn in Verlegenheit oder macht ihn ungeduldig.

    Melde Dich geschäftlich - aber auch im privaten Bereich - am besten wie folgt:

    "Guten Tag, Andreas am Apparat...", oder "Guten Morgen, Firma Müller-Lüdenscheid, Andreas / Andreas Müller / "Müller" am Apparat..." Spreche nicht zu schnell, artikuliere (spreche) deutlich und nimm Dir gerade für diesen ersten Kontakt Zeit! Der Anrufer / der Angerufene möchte gerne wissen, mit wem er es zu tun hat. Beginne immer mit einem freundlichen "Guten Morgen", "Guten Tag" oder "Guten Abend". Mache dann eine winzig kurze Pause... Der Angerufene kann sich jetzt auf den Anruf als solches und auf die Stimme und Person am anderen Ende einstellen. Ob Du jetzt erst Deinen Namen oder gleich den Namen Deiner Firma oder Deines Arbeitsplatzes nennst, ist davon abhängig, ob der Anruf privater oder geschäftlicher Natur ist und ob Dir die Person gegenüber dazu noch persönlich bekannt ist. Die Regel ist: das -für den Angerufenen- Bekannteste oder Wichtigste als letztes. Für den Anrufer gilt das Gleiche. "Schwierig zu verstehen?" OK... Andreas und Andrea müssen wieder herhalten; hier ein Beispiel: Andreas ruft die Andrea an;

    "Hallo Andrea, hier spricht Andreas, rufst Du mich bitte mal im Betrieb zurück wegen dem laufenden Beispiel". "Klar Andreas, nach der Mittagspause wenn's Dir recht ist..." Danke Andrea, tschüss" "Tschüss Andreas...". Andrea ruft Andreas im Betrieb zurück, der Anruf wird angenommen; "Guten Morgen... (kurze Pause) ...Tanzschule Sehrkorrekt, Verena Sehrkorrekt am Apparat..." "Guten Morgen Frau Sehrkorrekt, hier spricht Andrea Lüdenscheid, ist Andreas in der Nähe?" "Hallo Andrea... Ich schau mal, Moment bitte..." "Guten Morgen, Andreas Müller, wer spricht bitte..." Hallo Andreas, hier spricht Andrea, ich sollte Dich zurückrufen. War Dir dieses Beispiel recht?" Es war Andreas recht.

    Beispiel 2: Der Vertreter: "Guten Tag, Tanzschule Sehrkorrekt, Verena Sehrkorrekt am Apparat". "Guten Tag Frau Sehrkorrekt... (kurze Pause) ...hier spricht Heinz Ketchup, von der Firma Kaltimbiss, Sie kennen mich noch nicht, ich erhielt Ihre Telefonnummer von Ihrer Kollegin Frau Tanzbein von der Firma Glanzpaket". Das restliche Gespräch war eher unwichtig für dieses Beispiel.

    Beispiel 3: Der nächste Vertreter: "Guten Abend, Tanzschule Sehrkorrekt, Vererna Sehrkorrekt am Apparat". "Guten Abend Verena... (kurze Pause) ...die Firma Gemüsefritz, Peter Sellerie am Apparat". "Ach Hallo Peter, es tut mir Leid, aber Du rufst gerade während eines Tanzkurses an, kann ich Dich später zurückrufen?" "Entschuldige die Störung Verena, aber das ist nicht unbedingt nötig, es war nur ein Beispiel. Ich rufe Dich Morgen früh an, OK?" "Danke für Dein Verständnis Peter, tschüss..." "Tschüss Verena, bis Morgen..."

    Ungefähr so sollte es sein. Und so soll es nicht sein (passiert dennoch vielfach):

    Schlechtes Beispiel: Heinz Ketchup, der Vertreter von eben, ruft an... das Telefon klingelt und klingelt (es dauert eine Ewigkeit). Dann erklingt "Hallo...". "Guten Morgen... (kurze Pause) ...es spricht Heinz Ketchup von der Firma Kaltimbiss, mit wem spreche ich bitte?" "Tanzschule Keineahnung!" "Und wer spricht bitte?" "Wieso, was wollen Sie von uns?" "Ich hätte gerne den Geschäftsleiter von Ihrem Betrieb gesprochen". "Ja... der spricht, jetzt sagen Sie mal, was Sie wollen!" Heinz will schon längst nicht mehr, aber er muß, es ist sein Job.

    Das Prinzip ist Euch jetzt klar? Ihr wißt jetzt, mit welchen Worten Ihr Euch melden sollt. Ausnahme: In der Firma bestimmt in erster Linie der Chef, wie Du Dich am Telefon melden sollst. Wenn Ihr während Eurer Arbeit viel telefonieren müßt, ist es ratsam, einen Kurs "Gesprächstechnik an Telefon" zu besuchen. Eure Firmengeschäftsleitung (oft werden die Kosten für Kurse vom Betrieb übernommen) oder auch der Tanzlehrer kann Euch beraten.

    Aufgepaßt: Tätige keine Anrufe vor morgens 09.00 Uhr und nach abends 22.00 Uhr. Ausnahmen sind die international abweichende Ortszeit, branchen- und firmenspezifische Geschäftszeiten oder Telefonate mit Bekannten, Freunden und Familie, bei denen Du weisst, dass es ihnen recht ist. Zu bedenken ist auch folgendes: Frühaufsteher (z.B. auf dem Lande) und Grufties gönnen sich ein Gesundheits- oder Schönheitsschläfchen kurz "die Mittagsruhe" (meist zwischen 13:00-15:00 Uhr). Kennt Ihr den Spruch: "Nach dem Essen soll man / sollst Du ruhen oder tausend Schritte tun..."(Joggen ist wohl eher die Ausnahme), oder auch "Nach dem Essen liegt Opa auf dem Sofa". Die Redensart zeigt eine überaus bequeme Alternative und gilt dazu noch als gesund. Ratsam, dies beim Wählen von privaten Anschlüssen zu beachten. Bei geschäftlichen Telefonaten - Anruf bei einem Betrieb - gibt es keine "Mittagsruhe", wohl aber die übliche Mittagszeit. Meist ist zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr (gleitend) keiner zu erreichen.

    Wählst Du eine falsche Nummer oder wirst Du falsch verbunden - ob es nun am Anrufer oder an der Technik liegt, ist egal - melde Dich korrekt und wenigstens mit: "Entschuldigung, ich habe falsch gewählt /...ich wurde falsch verbunden / durchgestellt".

    Du "brichst Dir keinen ab" bei so einer "Entschuldigung". Bedenke: der Angerufene kann nichts dafür und er wird wegen der falschen Verbindung auch noch in seinen Tätigkeiten oder seiner Ruhezeit gestört! Schon deshalb ist eine Entschuldigung fällig.

    Vergiss niemals: Das Telefonieren ist immer mehr oder weniger ein Einbruch in die Privatsphäre eines Anderen, kurz gesagt: eine Störung (egal ob man sich letztendlich über Deinen Anruf freut). Siehe dazu auch das nächste Kapitel.

    Im übrigen: Private Telefongespräche auf Kosten der Firma, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen, ist  D i e b s t a h l  und kann im Wiederholungsfall eine Entlassung mit sich führen!

  • Das Smartphone Open or Close

    Eine wunderbare Erfindung und eine Grausame zugleich! "Jedem sein Handy" ertönt es in der Werbung. "Um Gottes Willen!" Erreichbarkeit für alle... An sich gerne, aber nicht immer und vor allem nicht überall!

    Heute kann sich fast jeder "Blödmann" ein Handy leisten; es ist längst kein Statussymbol mehr! Überall und immer mit Deinem Handy herumzufuchteln ist genauso "doof" wie mit dem Markenetikett außen auf dem Ärmel Deines ersten Sakkos herum zu spazieren. Wenn Du mit einem Handy das Haus verlassen willst, weil Du z.B. für Deine große Liebe erreichbar sein möchtest oder nach Hause anrufen willst - damit die Eltern sich nicht unnötig Sorgen machen, wenn es mal später wird - dann ist das an sich OK. Aber das "mit dem Mobiltelefon herum stolzieren" ist OUT. Handys können sehr nützlich sein, manchmal sogar lebensrettend. Es gibt einen Personenkreis, wie z.B. Ärzte und Menschen in Helferberufen mit Erreichbarkeitspflicht, die fast immer und überall erreichbar sein müssen. Doch sie müssen andere nicht nerven! Wichtig ist beim telefonieren und angerufen werden, daß Du unbedingt Rücksicht (diesen Begriff werden wir noch manchmal verwenden) auf Andere nimmst.

    Handy-Verbot: Keine Handys oder Mobiltelefone (außer Stummschaltung, Mobilbox usw.) bei: Beerdigungen, im Krankenhaus, am Steuer, im Flugzeug, während Kino- oder Theaterbesuch, beim offiziellen Festakt, in Seminaren, Vorträgen, Kursen oder Vorlesungen!

    Einige Unternehmen, aber auch Restaurants haben schon Handy-freie Zonen eingerichtet, da die Handy-Auswüchse inzwischen eine immer schlimmere Form angenommen haben. Mußt Du erreichbar sein und klingelt das Mobiltelefon, dann gilt es sich bei den Anwesenden kurz zu entschuldigen und sich zurückzuziehen, damit keiner von dem Anruf belästigt wird.

    Willst Du jemandem anrufen und wählst Du dazu eine Mobilnummer, dann frage, nachdem sich der Angerufene gemeldet hat, immer erst ob man nicht stört! Man weis ja letztendlich nicht, wo der Angerufene sich gerade befindet (z.B.: beim Arzt, beim Kunden) und in welcher Situation (z.B.: im Unterricht, während einer Besprechung, in einer schwierigen Verkehrssituation)! Sagt der Angerufene: "es paßt im Moment schlecht", sage gleich: "Ich rufe später zurück". Warte kurz auf eine eventuelle Reaktion und breche danach die Verbindung direkt ab.

    Bedenke: Erreichbarkeit ist OK, aber Wichtigtuerei und Rücksichtslosigkeit sind OUT !

  • Rechts vor Links Open or Close

    Wie im Straßenverkehr gibt es auch im zwischenmenschlichen Verkehr Regeln wie: "rechts vor links", "alt vor jung" und "Dame vor Herr". Insbesondere handelt es sich bei diesem Thema um Rücksicht anderen gegenüber. Auch auf dem Bürgersteig solltest Du "rechts vor links" gehen lassen; so tritt man sich am wenigsten gegenseitig auf die Füße. Steht Dir jemand im Wege, gehe immer hinten an der Person vorbei. Ist dies nicht möglich, sage "Entschuldigung," bevor Du vor der anderen Person vorbei gehst.

    Aus Respekt den Älteren und Senioren gegenüber gilt auch heute noch "Alter vor Schönheit (?!)"; gebe immer erst dem Älteren den Vortritt. Lehnt er dankend ab, gehe ohne zu zögern vor.

    "Selbst ist die Frau!" Nach dieser Überzeugung lebt und verhält sich die moderne Frau. Was früher noch eine "Emanze" (die emanzipierte Frau der 80er-Jahre) war, ist heute eine junge, selbstsichere und unabhängige Frau. Unabhängig oft auch von altbekannten Regeln wie: "Dame vor Herr". Dieses emanzipierte Mädchen oder diese Frau zieht es meist vor, sich selber in den Mantel zu helfen, sich selber die Türe zu öffnen und in der Straßenbahn stehen zu bleiben, anstatt sich von einem Herrn einen Sitzplatz anbieten zu lassen.

    Ausnahmen bei dieser neuen Selbstsicherheit sind meist Frauen älteren Semesters. Diese Damen erfreuen sich wohl noch über Eure (wohlgemeinte) charmante Rücksicht und über ihre "schwache Weiblichkeit".

    Selbstverständlich nehmt Ihr bitte gleichermaßen Rücksicht auf Schwangere, Gebrechliche und Schwerbehinderte!

  • Rein und raus Open or Close

    Wie beim "rechts vor links" ist es mit dem "rein und raus." Ein paar Regeln müssen sein, sonst gibt es Chaos. "Heraus" kommt vor "herein"; der Bus, die Straßenbahn, der Zug, der Fahrstuhl: erst den "Aussteigern" Platz machen, dann selber einsteigen und das ohne Ausnahme! Wie kannst Du aussteigen, wenn alle Dich beim Einsteigen zurückschieben? "Klingt irgendwie logisch oder... ?" "Also erst die Leute aussteigen lassen und dann erst einsteigen"; zuerst denen, die das Geschäft, das Bürogebäude oder das Restaurant verlassen möchten die Gelegenheit zum Heraustreten geben, dann selber hinein gehen. "Die Ausnahme bestätigt die Regel" heißt es und so soll es hier wohl Ausnahmen geben: "Älteren, Senioren usw. - wie vorhin - solltest Du "Vorfahrt" anbieten und wenn es draußen gießt, ist es schon nett, wenn Du die Person vor der Türe schnellstmöglich hereinläßt...

    Wie bei allen bis jetzt beschriebenen Themen und auch bei allen weiteren Themen ist eines zu beachten: wie modern, jung und cool wir auch sind, man sollte Menschen, die dem Alter nach unsere Eltern oder Großeltern sein könnten, immer einen gewissen Respekt entgegenbringen und folgendes nicht vergessen:

    Manche zeitgenössische Veränderung, moderne Umgangsformen und neue Sitten sind an den "Gruftis" vorbeigegangen. Möchtest Du Dir bei diesem Personenkreis einen gewissen Respekt verdienen, ist es zeitweise besser und sicherer sich der altbewährten Etikette zu bedienen; Rücksicht und ein wenig Charme tut Wunder!

  • Aufstehen oder sitzen bleiben? Open or Close

    In der Vergangenheit erhob sich der Herr, wenn er von einer stehenden Person angesprochen oder begrüßt wurde. Auch heute ist dies angebracht.

    Vergiss nicht Dein Sakko, Dein Jackett (wenn Du Dir schon die Mühe machst, eines zu tragen) zu schließen, oder wenigstens das Schließen anzudeuten, indem Du es mit der linken Hand zuhältst wenn Du aufstehst, und den Knopf bzw. die Knöpfe wieder zu öffnen wenn Du Dich setzt. "Tja... Das hat man davon wenn der Mann seriös und elegant gekleidet erscheinen will". Lass Dich aber von solchen Regeln nicht abschrecken und trage ein Sakko mit Schwung und voller Überzeugung.

    Die Dame erhebt sich nicht bei der Begrüßung. Sie bleibt üblicherweise sitzen wenn sie angesprochen oder begrüßt wird (nur die jungen Mädchen stehen auf, wenn sie von Erwachsenen begrüßt werden). Emanzipierte Damen werden es sich allerdings nicht nehmen lassen ebenfalls zur Begrüßung aufzustehen. Alle Mitarbeiter erheben sich vor Vorgesetzten, es sei denn, die Chefin oder der Chef bestimmt es anders.

  • Wer hat Vorfahrt: Dame oder Herr? Open or Close

    Nach alter Sitte lässt man der Dame immer den Vortritt. Ausnahmen sind:

    • durch eine Drehtüre immer erst der Herr
    • in einem Gedränge macht der Herr Platz für die Dame
    • die Treppe hinab geht der Herr vor (die Treppe hinauf geht die Dame vor)
    • die bekennende emanzipierte Frau (siehe auch Thema: Rechts vor Links)
    • durch eine besetzte Stuhl- oder Bankreihe

    Bitte beachte hier, dass Du immer mit dem Gesicht (nicht mit Deinem Hintern!) zu den in der eigene Reihe sitzenden Personen durchgehst und das mit einem freundlichen "'tschuldigung!" Ausnahme: In der Kirche geht man immer mit dem Gesicht zum Altar durch die Reihen.

    Die Mädchen und Damen sollten darauf achten, dass sie den Jungs und den Herren nicht die Möglichkeit nehmen voran bzw. voraus zu gehen. Die emanzipierte Frau sollte von Anfang an freundlich aber deutlich zu erkennen geben, dass sie keine Ausnahmeposition dem Mann gegenüber einnehmen möchte!

  • Duzen oder Siezen Open or Close

    Ihr sprecht Euch untereinander mit "Du" an, Erwachsene machen das heute auch immer öfter. Die ältere Generation ist dies nicht gewöhnt und meist auch nicht davon begeistert. Bis der Erwachsene Dir das "Du" angeboten hat, sieze ihn bitte, also rede ihn mit "Sie" an. Im Übrigen: das angebotene "Du" vorläufig und freundlich (!) abzulehnen ist erlaubt; Zurückhaltung hat nichts mit "Eingebildet-sein" zu tun. Ein bekannter Spruch in dieser Beziehung ist: "man sagt einfacher "Du" A... als "Sie" A...

    Für Erwachsene sei zu erwähnen, dass das einmal gewährte "Du" im allgemeinen nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ohne jemand zu beleidigen. Ausnahme: das Karnevals/Faschings- "Du" und das "Du" welches Dir von Einem unter starken Alkoholgenuß stehenden, spontan und ohne Hintergrund "angelallt" wird. Jemanden am nächsten Tag daran zu erinnern ist oft peinlich und bringt den Anderen in Verlegenheit. Außerhalb der vorher genannten Festsaison ist "Bruderschaft-trinken" und der "Bruderschaftskuss" nicht mehr gerne gesehen.

    In unserer Zeit könnt Ihr Euch alle - untereinander bunt gemischt ( M > W, W > W, M > M) - küssen wann ihr wollt und damit die Freundschaft oder die Liebe füreinander zeigen, auch in der Öffentlichkeit, wenn ihr "bitte schön" Rücksicht nehmt auf die Gefühle von anderen und nicht so modern erzogenen, älteren Personen.

  • Partytime! Open or Close

    Jetzt geht's los...! Zur privaten oder öffentlichen Party, zur Disco, zur Tanzschule oder sogar zum richtigen, festlichen Ball.

    Bekommst Du eine Einladung, dann solltest Du sofort, wenigstens aber schnellstmöglich zusagen. Es gehört sich nicht, am Tag vor der Party oder sogar am selben Tag abzusagen, dass ist respektlos dem Gastgeber gegenüber. Fast noch schlimmer ist es mit der Zusage zu warten, ob vielleicht noch eine bessere Einladung kommt; schlechter Stil!

    Wer lädt wen ein? Das ist heute eigentlich egal. Der Junge das Mädchen, das Mädchen den Jungen, der Herr die Dame oder anders herum. Nur bei dem festlichen Ball ist es heute noch üblich und gern gesehen, wenn der Herr die Dame fragt, abholt und nachher (pünktlich, wenn von den Eltern gewünscht) wieder nach Hause bringt.

    Bei einem Debütantenball (die offizielle Gelegenheit, bei der junge Damen und Herren der Gesellschaft vorgestellt und in diese traditionell eingeführt werden), gehört es zur guten Sitte, dass der Herr der Dame einen kleinen Blumenstrauß, passend zum Ballkleid, mitbringt. Es ist auch heute noch "anständig" wenn Du jemanden zum Ausgehen abholst und sie oder ihn wieder nach Hause zurück begleitest; zusammen hin heißt zusammen zurück!

    Lädst Du jemanden zu einem schönen Tag oder Abend ein, dann ist es oft besser zu sagen was Du vor hast, damit Dein Begleiter sich auf die Einladung vorbereiten kann bzw. zur Gelegenheit passend kleiden kann und nicht durch eine unerwartete Situation oder Umgebung in Verlegenheit gebracht wird .

    Wenn Du jemanden zu etwas Bestimmten einlädst (z. B. Darf ich Dich ins Kino einladen?), darf der Eingeladene davon ausgehen, dass er oder sie sich um nichts zu kümmern hat und nicht zu zahlen braucht. Wenn Du einfach und informell zum Mitkommen eingeladen bist, liegt das anders; heute bezahlt jeder für sich - auch die Mädels oder Damen - außer es wird anders bestimmt. Wenn jemand Dir "etwas zu trinken anbietet", gibt er oder sie einen aus. Wenn Du gefragt wirst "ob Du etwas trinken willst" heißt das meißt, dass man für Dich etwas bestellen oder mitbringen will (eine nette Geste), dann ist üblicherweise gemeint, dass Du selber zahlst.

  • Blumen und Geschenke Open or Close

    Blumen schenkt man nicht nur der Dame zum Debütantenball oder zum Geburtstag, es ist immer schön, Blumen zu schenken und mit Blumen zu sagen, dass Du jemand schätzt, dankst oder liebst. Es ist nicht altmodisch, Deiner Mutter des Öfteren einen Strauß Blumen mitzubringen - auch wenn dafür im Moment kein direkter Anlass besteht.

    Heute schenkt man (auch der Mann) auch den Herren Blumen. Männer emanzipieren sich in dieser Hinsicht und freuen sich zunehmend auf ein blumiges Geschenk; vor allem, wenn er Nichtraucher ist und man ihm auch mit alkoholischen Getränken keine besondere Freude bereiten kann. Vorsicht: Rosen haben Dornen! Diese gehören an das lebende Gewächs und nicht als Schnittblume verschenkt.

    Des Weiteren sollst Du beim Schenken von Blumen folgendes bedenken: Die Blumen sollten bei der Übergabe sichtbar sein, also in transparentem Papier verpackt oder (im Winter) in Papier, welches Du vor der Übergabe wegnimmst oder wenigstens oben herum öffnest. Nicht sichtbar (also eingepackt) soll das Geschenk, das Päckchen als Überraschung gedacht sein. Es wäre sonst keine Überraschung mehr.

    Blumen und Geschenke sind ein Zeichen von Freundschaft, von Respekt und von Liebe. Geschenke dürfen den Beschenkten nicht in Verlegenheit bringen. Im Allgemeinen sagt man: Man sollte nicht mehr schenken, als der Beschenkte sich leisten kann. Das heißt nicht, dass Du jemandem beschenken sollst um etwas zurückzubekommen. Es heißt nur, dass der Preis des Geschenkes nicht "aus dem Rahmen fallen sollte". Das Schenken von kleinen Aufmerksamkeiten oder Blumen bringt in unserer Kultur kaum einen in Verlegenheit. Es gibt einen Spruch: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft".

  • Aufforderung zum Tanz Open or Close

    Die Party steigt, es wird getanzt und die Erwartung steigt mit; Du möchtest all zu gern tanzen und dazu aufgefordert werden, oder vielleicht auch selber auffordern (aktiv statt passiv heißt die Devise). Du kannst Deinen Wahl-Tanzpartner natürlich von weitem herbei winken, mit den Fingern pfeifen und wenn man sich schon zu ihr (oder "Sie" sich zu "Ihm") hinbemüht, kann man "den Auserwählten oder die Auserwählte" mit einem Ruck vom Stuhl reißen. 

    Doch gerade die nettesten Mädchen und Jungs lassen sich nicht gerne als "tanzbaren Gegenstand" gebrauchen! Mädchen und Frauen setzen sich durch und "warten nicht mehr nur ab"; sie ergreifen die Initiative und fordern die "Männer" auf (oder lehnen auch oft ab).

    Eine Verbeugung zu machen ist heute nicht mehr zeitgemäß (siehe auch das Thema Vorstellen und Bekannt machen), aber freundlich bitten (und nicht erzürnen wenn sie höflich "im Moment nicht" sagt) darf nicht zu viel verlangt sein. Einmal zu Ende getanzt (überlasse das Beenden des Tanzvergnügens bitte dem schwächeren Partner; das ist nicht immer die Dame), bringt oder begleitet (der Herr "bringt", die Dame "begleitet") man den Partner wieder zum Platz und nicht "zum platzen", wenn man seinen Partner/seine Partnerin einfach auf der Tanzfläche stehen lässt. Das ist taktlos.

    Tanzen soll für beide ein Spaß sein, also tanze bitte was auch dem Tanzpartner Spaß macht. Beim Tanzen hat der Herr die Führung und somit auch die Verantwortung. Zwinge die Dame nicht zu Variationen und Folgen, die sie kaum beherrscht oder gar nicht kennt und vor allem, bringe Deinen Tanzpartner nicht in Verlegenheit durch eine schlechte oder gar zweideutige Tanzhaltung. Kurz: Egotripper, Fummler und Schlabbermäuse haben auf dem Tanzparkett nichts zu suchen. Diese "Partylöwen" und "Aufreißhasen" gehen mit ihrem "Saturday-night feeling" besser in die schummrig dunkele Disco.

  • Richtig angezogen Open or Close

    Kennt Ihr den Spruch "Kleider machen Leute"? Jemand nur nach seiner Kleidung zu beurteilen, heißt meist "Vorurteilen ist Verurteilen". Aber es stimmt teilweise schon: "Kleidung macht viel aus, und manchmal doch Leute". Eine der größten Unsicherheiten stellt sich immer wieder, wenn man vor der Frage steht: "Was ziehe ich denn heute an?" Da stehst Du vor dem gut gefüllten Kleiderschrank und weist nicht was Du anziehen sollst. Auch hier gibt es einige Regeln.

    Wir unterscheiden zwischen sportlicher Kleidung (Freizeitkleidung), eleganter Kleidung (mal schick gekleidet irgendwo hin), Geschäftskleidung (oft abhängig von dem, was der Chef vorschreibt) und Gesellschaftskleidung (das Kleiden nach (Veranstaltungs-)Vorschrift oder Protokoll).

    Unten aufgeführt geben wir einige Beispiele:

    Sportliche Kleidung

    Dame: Sportkleidung, Sportschuhe, "Buffalo's", Jeans, kurze oder lange Hosen, Hemden, Pullover, usw.

    Herr: Jogginganzüge, Basketballschuhe, Sneakers, T-Shirts, kurze Hosen, Hemden über der Hose, Jeans, Sweatshirts, Pullover.

    Elegante Kleidung

    Dame: Hosenrock und Hosen aus edlen Materialien, Blusen, Westen, Röcke, Lederschuhe.

    Herr: Stoffhosen, Lederschuhe, Hemden in der Hose, leichte Pullis oder Westen, evtl. Krawatte und Sakko.

    Geschäftskleidung

    Dame: Eventuell Hosen dafür immer Röcke, Blusen, Anzüge, elegante Lederpumps.

    Herr: 2 oder 3-teilige Anzüge, Hemden ohne Muster, Krawatte, Lederschuhe.

    Gesellschaftskleidung

    Dame: "Kleines Schwarzes" (ein einfaches schwarzes Kleid von eleganten Schnitt), Cocktailkleid (kurzes Abendkleid für den Tag), Abendkleid (mittellanges oder langes Kleid oder Bluse mit knöchellangem Rock aus elegantem Stoff), Ballkleid (opulentes Kleid von feinstem Material).

    Herr: 2 oder 3-teiliger dunkeler Anzug, Dinner Jackett (helles Smokingjackett, dunkle Hose), Smoking (dunkler Anzug mit seidenen Applikationen am Jackett und an der Hose), Frack (Jackett mit langem Rückenteil und Westenfront).

    Das waren einige wichtige Kleiderregeln zu bestimmte Anlässen. Die Mode weicht manchmal von der Grundlinie ab, aber richtig modisch gekleidet, geht Ihr sowieso am besten nur im privaten Bereich, außer wenn der Chef nichts dagegen einzuwenden hat! Viele Jungs tragen während ihrer Tanzschulzeit zum ersten Mal ein Sakko.

    Für diese gilt der folgende Rat: Beim Aufstehen soll das Jackett geschlossen sein (hat das Sakko drei Knöpfe, schließt Du nur den mittleren Knopf; hat das Jackett vier Knöpfe, schließt Du die zwei mittleren Knöpfe; hat das Jackett zwei Knopfreihen (Überschlag), dann schließt man die zwei unteren Knöpfe (und vorher den Knopf an der Innenseite vom Jackett). Möchtest Du Dich setzen, dann öffnest Du den Knopf oder die Knöpfe wieder. Im Übrigen: Wie beim Stehen und Gehen soll auch beim Tanzen das Sakko immer geschlossen sein. Ausnahme: Eine Gartenparty, da sieht man´s nicht so eng.

    Bedenke folgendes: In vielen Situationen bleibt es Dir überlassen, was Du wohin anziehst; das heißt, Du kannst anziehen wonach's Dir gerade ist. Doch im Geschäftsbereich oder auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen wird auf die richtige Kleidung gesteigerten Wert gelegt! Hier ist "Anpassung" gefragt. Wenn Du Dir in bestimmten Situationen unsicher bist, frage jemanden, der Bescheid weiß.

  • In der Gaststätte Open or Close

    "Ausgehen", "um die Häuser ziehen", "einen Trinken gehen", "'ne Sauftour machen", "Mädels aufreißen", usw. ...

    Man verabredet sich Zuhause oder gleich in der Stadt. Wenn Du jemanden abholst, ist es anständig, wenn Du Sie oder Ihn auch wieder nach Hause bringst.

    Habt Ihr Euch in der Stadt verabredet, dann heißt es, pünktlich sein, damit keiner auf der Straße zu warten braucht. Habt Ihr Euch in einer Gaststätte verabredet, dann wartet noch ein wenig mit der Getränkebestellung, bis auch der andere eingetroffen ist. Kommen die Gäste herein, so begrüßt man sich im Stehen; die Mädels (und jung gebliebenen Damen) dürfen sitzen bleiben.

    Wer bezahlt für wen? Ein schwieriges und manchmal heikles Thema. Heute bezahlt jeder für sich. Möchte das Mädchen selber zahlen, so ist dies selbstverständlich. Wenn Du jemanden zu einem Getränk, zum Essen oder zu sonst etwas einladen möchtest, dann sage bitte deutlich dazu: "Darf ich Dich zu ..... einladen. Jetzt weiß der andere, dass er eingeladen ist und kann diese Einladung annehmen oder auch freundlich ablehnen. Haben Deine Freunde wenig Geld zu Verfügung, dann ist es schön, wenn Du sie mal zu etwas einlädst. Doch bedenke: Manche fühlen sich verpflichtet, etwas zurück zu geben und diese "Verpflichtung" könnte einen in Schwierigkeiten bringen. Wenn Du mehr Geld als Deine Freunde zur Verfügung hast und dies aufrichtig mit ihnen teilen möchtest, ist das o.k. Erwähne im passenden Moment, dass Du keine Gegenleistung erwartest; oft ist das nette Zusammensein Gegenleistung genug.

    Trinkgeld

    Bei uns ist das geben von Trinkgeld üblich. "Trinkgeld" ist eine freiwillige Leistung! In Deutschland ist 10-15% Bedienungszuschlag in der Verzehrrechnung mit aufgenommen. Wenn Du aber der Meinung bist, man hat Dich sehr zuvorkommend und freundlich bedient, dann kann man nochmals ca. 10% Trinkgeld "springen lassen". Im Normalfall reicht es, der Bedienung bei Beträgen über 5,- Euro die Summe von 0,50 Cent, und bei Beträgen von 25,- Euro und mehr die Summe von 2,50 Euro in die Hand zu drücken. Für diejenigen, die noch sehr jung sind, gehört es sich nicht, größere Beträge als Trinkgeld zu überreichen. Den "dicken Max" mit zu reichlichem und dazu vielleicht noch lässig hingeworfenem Trinkgeld zu "markieren" imponiert weder den Mädels und schon gar nicht der Bedienung. Und das gilt nicht nur für Jugendliche. Ein kleines Trinkgeld (siehe oben) und "Danke für die nette Bedienung" macht da bei beiden Seiten mehr Eindruck.

    Behilflich sein

    In der Vergangenheit war stets der Herr der Dame behilflich beim Aus- oder Anziehen der Jacke oder des Mantels. Auch heute ist dies ein guter Brauch. Wundere Dich nicht, wenn die emanzipierte junge Frau von heute dies nicht mehr unbedingt wünscht (siehe auch nochmals das Thema: Rechts vor Links). "Mal ehrlich, soll Sie sich doch selber mit dem Ärmel herum ärgern!" (...oder sogar dem Herrn - an ihre emanzipierte Seite - mal behilflich sein mit seinem Sakko oder seiner dicken Daunenjacke zu Recht zu kommen).

  • Essen und Trinken Open or Close

    "Tischsitten"... Das ist ein unerschöpfliches Thema für sich. Die "Wilden" - oder was wir dafür halten - essen mit den Fingern, der "Mensch" isst mit Besteck. Doch selbst die Wilden passen sich an, wie ein alter Kindervers weiß: "Immer hält der Menschenfresser, wenn er seine Beute frisst, links die Gabel, rechts das Messer, weil er gut erzogen ist!" "Die Erziehung" macht also den Menschen aus uns.

    Die wichtigsten Regeln und Tipps

    • Beim Tischdecken gehört das Messer immer an die rechte Seite des Tellers, eine Serviette gehört im Dreieck gefaltet darunter oder schön aufgemacht auf den Teller. Die Gabel gehört an den linken Tellerrand; ein Suppenlöffel gehört rechts neben das Messer, ein Nachtischlöffelchen legt man oben vor den Teller mit dem Griff nach rechts. Das Glas oder die Gläser stehen rechts über der Messerspitze. Teller und Messer für das Brot und der Salatteller stehen links neben der Gabel.
    • Man fängt erst mit dem Essen an, wenn jeder am Tisch sein Essen bekommen hat.
    • Man nimmt die leeren Teller erst weg, wenn jeder fertig gegessen hat.
    • Das Messer (wie auch der Löffel) gehört in die rechte- die Gabel gehört in die linke Hand.
    • Messer gehören niemals in den Mund! Das wäre sehr gefährlich! Das Messer dient nur zum Schneiden z.B. des Fleisches und als Hilfe um z.B. Gemüse wie Erbsen und Pilze auf die Gabel zu schieben.
    • Beim Weiterreichen eines Messers reichen wir das Messer nie mit der Klinge voran um Verletzungen beim Empfänger vorzubeugen.
    • Wenn man nur mit der Gabel isst (z.B. Salate), dann gehört das (benutzte) Messer auf den rechten Tellerrand oben und das freie Handgelenk auf den Tisch.
    • Größere Stücke werden an die Gabel gesteckt, kleine Teile, Gemüse und alles, was man nicht richtig stecken kann wird mit dem Messer auf die Gabel geschoben und dann zum Mund gebracht - niemals wird der Mund zum Bissen geführt! Man sitzt gerade am Tisch und nicht tief über den Teller gebeugt.
    • Nicht zu große Stücke "hinein schieben", schneiden heißt die Devise um passgerechte Portionen zum Mund zu bringen und
    • dabei braucht keiner zu hören, dass es Dir schmeckt; das Schmatzen ist (in unserer Kultur) nicht erwünscht.
    • Ellenbogen gehören nicht auf den Tisch. Die Hände und Unterarme wohl; diese gehören nicht unter den Tisch.
    • Musst Du (hoffentlich eine Ausnahme) etwas aus dem Mund wieder auf den Teller zurück befördern, dann nur mit der Gabel oder dem Löffel, haltet die Hand davor, damit die Tischgenossen das Schauspiel nicht mitgenießen. Nur kleine und feine Gräten darf man (unauffällig) mit dem Finger aus dem Mund entfernen.
    • Die Serviette legt man vor dem Essen auf den Schoß, sie wird benutzt, um den Mund, bevor man etwas trinkt (damit die Gläser nicht zu fettig werden) und wenn man mit Essen fertig ist. Eine Serviette ist kein Handtuch. Steht neben Euerem Teller (immer Links) ein Wasserschälchen (warmes Wasser mit einen Scheibe Zitrone -entfettend-) z.B. in einem guten Restaurant beim Verzehr von Speisen, die man teils oder sogar ganz mit den Fingern essen darf (Geflügel, Spargel, Hummer u.a.), dann darf man die Serviette als Fingertuch (nicht als Handtuch) verwenden. Stoffservietten werden während der ganze Mahlzeit verwendet. Wenn Du zwischen den Gängen deinen Platz verlassen muss, dann leg deine Serviette gefaltet auf den Stuhl. Erst dann, wenn das Essen beendet ist wird die Serviette gefaltet auf den Tisch gelegt. Der Gastgeber signalisiert so, dass das Essen beendet ist. Papierservietten werden (nach Benutzung) links neben den Teller gelegt.
    • Wenn man mit dem Essen fertig ist, legt man Messer und Gabel parallel nebeneinander rechts zur Seite auf den Teller; könnt Ihr noch einen Bissen vertragen, so legt das Besteck auseinander (gekreuzt) auf den Teller (nicht auf die - hoffentlich noch- saubere Tischdecke). Es wird dann nochmals nachgereicht.
    • Am Arbeitsplatz kann man auch mal "mit-der-Hand-essen", man sollte aber nicht den Anderen den Appetit verderben durch z. B. unsaubere Hände.
    • Trinken aus der Flasche mag vielleicht "Cool" aussehen ist aber keine gute Sitte.
    • Wie auch das Abwischen vom Mund mit den Händen ein nogo ist.
    • Seid den Tischnachbarn behilflich mit dem Zureichen von Schüsseln, Flaschen oder Pfeffer und Salz; reiche niemals weit über den Tisch am Tischnachbarn vorbei.
    • Bist Du in fremder Gesellschaft und fühlst Dich unsicher, so ist das keine Schande; bestelle etwas, was Du kennst und wovon Du weißt, dass beim Essen keine Probleme auftauchen.
    • Bist Du mit guten Freunden oder mit Deiner Familie unterwegs, bestelle am besten etwas, was Du noch nicht kennst und probiere möglichst - für Dich fremde - Speisen aus. So lernst Du neue Sachen kennen und schätzen und Dein Unwissen über die (vielleicht ungewohnte) Essenstechnik bringt Dich bei einer späteren Einladung nicht in Verlegenheit.

    Die Tischetiketten sind ausführlich und nicht für jedermann leicht zu erlernen. Es gibt heute so viele neue internationale Gerichte und dazu kommt noch, dass das "Essen gehen" auch in Deutschland eine wichtige soziale Komponente in der Gesellschaft ist. Eine gleich wichtige Stelle nimmt das Geschäftsessen ein. Gute Tischmanieren entscheiden oft über einen neuen Auftrag oder sogar über einen neuen Job. Möchtest Du nicht unangenehm auffallen, dann sieh zu, dass Du die Tischsitten und Essenstechniken kennst, nachlebst und pflegst; "Übung macht der Meister!"

    Gerade auch im Ausland wird oft auf gute Manieren Wert gelegt. Beachte: "In fremden Ländern gibt es fremde Sitten".

  • Rauchen Open or Close

    Die Zigarette (Zigarre und Pfeife) ist ein Genussmittel, wie z.B. Süßigkeiten, Alkohol und Drogen, mit dem großen Unterschied, dass das Rauchen wie auch Trinken von alkoholischen Getränken und Drogenbenutzung stark abhängig beziehungsweise süchtig machen!

    Wie bei vielem im Leben ist Mäßigkeit eine gute Möglichkeit, unabhängig von Sucht genießen zu können. Nicht Rauchen, nicht Trinken und keine Drogen heißt gleichwohl, gesünder und sicherer leben.

    Wir werden Euch das Rauchen nicht verbieten. Wohl bitten viele Tanzschulen darum, nicht im Tanzsaal zu rauchen. Mittlerweile gibt es in den meisten Gebäuden, Restaurants und Gaststätten und auf öffentlichen Plätzen absolutes Rauchverbot. Man möchte damit die Gesundheitsgefährdung, die das Rauchen mit sich bringt, eindämmen.

    Vor allem aber möchte man die "Nichtraucher" vor "Belästigung" schützen, denn der Rauch stört - also belästigt- den Nichtraucher nun einmal.

    Früher gab es Kaffeezimmer für die Damen und Raucherzimmer für die Herren, die man zu Besprechungen oder nach dem Essen betrat und benutzte. Wenn Du mit mehreren Personen unterwegs bist und dich an einem Ort befindest, an dem noch geraucht werden darf, solltest Du dich selbst fragen, ob Du mit deinem Rauch andere belästigst. Wenn dies der Fall sein kann, dann frag bitte die umstehenden Personen, ob es sie stört, wenn Du in ihrere Gegenwart rauchst. Sei nicht sauer, wenn die mal "Nein" sagen; wer fragt muss sich seelisch auf ein "Nein" einstellen.

    "Da Rauchen stört, haben die Nichtraucher Vorfahrt!"

    Als Raucher - der nun einmal gerne raucht - denkt man nicht immer darüber nach, dass man andere mit seiner "Freude", "seinem Genuss" stört. Deshalb nochmals unser Hinweis: Du darfst gerne rauchen, wenn Du andere damit nicht belästigst! Möchtest Du rauchen; frage den anderen, ob es gerade stört!

  • Spucken Open or Close

    In den letzten Jahren hat sich leider wieder eine Unsitte in unserem Land breitgemacht, die bei einigen Menschen nur Kopfschütteln und bei anderen sogar Unbehagen oder Übelkeit bewirkt, gemeint ist das Spucken auf die Straße.

    Im Tierreich verwenden einige Arten das Spucken zur Abwehr, um potentielle Gegner auf Distanz zu halten. Wir Menschen können dies verbal erledigen und haben auch die Möglichkeit uns die Nase zu schnäutzen und uns dadurch gewisser Auscheidungen zu entledigen.

    In manchen asiatischen Städten hat man mittlerweile hohe Geldstrafen für das Spucken auf öffentlichen Plätzen eingeführt. In Singapur zahlt man zum Beispiel 500 Singapur-Dollar, wenn man erwischt wird.

    Anmerkung des Autors: Ich persönlich finde es ekelhaft rotzende Mitmenschen beobachten zu müssen und plädiere an alle dies zu unterlassen! - Danke.

  • Briefe schreiben Open or Close

    Da gibt es einen Spruch: "Wer schreibt der bleibt" und die Post sagt: "schreib' mal wieder...!" Wir sind derselben Meinung. Ein nettes Kärtchen schicken vom Urlaubsort aus oder einfach nur so..., eine liebe Nachricht oder einen Brief, eine Glückwunsch- oder Beileidskarte..., das wird von jedem gern gesehen und geschätzt. Die Spezialgeschäfte bieten heute Kartenständer, sogar Wände voller Karten für jede Gelegenheit. Wenn Du eine Karte oder einen Brief schreibst, dann vergiss bitte das Datum nicht. Schreibe als Absender Deine Anschrift sowohl im Brief, als auch auf den Umschlag und ist Dein (Liebes)Brief "nur für die Eine" gedacht so schreibe über oder hinter den Namen auf dem Umschlag "Persönlich".

    Privater Briefwechsel kann mit "Bester Andreas..." oder "Liebe Andrea..." anfangen, Geschäftsbriefe fangen grundsätzlich mit: "Sehr geehrter Herr ...," oder "Sehr geehrte Frau ...," an. Schreibst Du an eine Abteilung oder an Dir unbekannte Personen, so schreibst Du: "Sehr geehrte Damen und Herren," Danach folgt ein Leerabsatz. Das erste Wort vom ersten Satz des eigentlichen Textes wird immer klein geschrieben (Ausnahmen: Namen usw.). Verwende des öfteren Leerabsätze z.B. zwischen den diversen Themen. Das lockert das Bild ein wenig auf und macht vieles verständlicher. Beendet wird ein Geschäftsschreiben: "Mit freundlichen Grüßen".

  • Am Arbeitsplatz Open or Close

    Hier gelten unter Umständen besondere Regeln. Diese werden von der Abteilung oder vom Chef erklärt; allgemein gültig aber ist:
    Ein freundliches "Guten Morgen" wenn man herein kommt.

    Pünktlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit und solltest Du einmal zu spät kommen, so entschuldige Dich beim Vorgesetzten. Regelmäßig zu spät am Arbeitsplatz erscheinen, kann die Kündigung nach sich ziehen.

    Erfolg im Beruf ist nicht nur von der Leistung abhängig, es gehört mehr dazu: Takt und Rücksicht gegenüber Kunden, Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten.

    Die weiblichen Mitarbeiter und Kollegen werden heute rechtlich besonders geschützt, gegen anzügliche Bemerkungen und "Anmache" von Seiten der Herren. Für einige vielleicht selbstverständlich, für die anderen heißt es: "Finger weg und keine blöde Sprüche...!" Auch sexistische Witze haben am Arbeitsplatz im Beisein von Mädchen und Damen nichts zu suchen!

    Ein neues Phänomen der letzten Jahre ist "Mobbing". Es heißt: das Behindern, beleidigen und psychisch "fertig machen" von Mitarbeitern und Kollegen. Meist zwecks Verbesserung der eigenen Position im Betrieb. Wenn erforderlich, schützt Euch; "Mobbing" ist strafbar und soll umgehend an Vorgesetzte gemeldet werden.

  • Social Network(s) Open or Close

    Egal ob du deinen Acount bei Facebook, Twitter oder einem anderen Social Network hast, du solltest mit diesem Acount und auch mit allem, was du im Internet veröffentlichst sehr sensibel umgehen.

    Mittlerweile sieht es so aus, dass jeder Personalchef, sobald er eine interessante Bewerbung auf dem Tisch hat, den Namen des Bewerbers in eine Internetsuchmaschine eingibt. Es gibt auch in großen Firmen ganze Abteilungen, deren Aufgabe es ist, zukünftige Mitarbeiter zu überprüfen.

    Ein Profil bei Facebook, in dem du dich dann zum Beispiel nur unflätig äußerst oder nur Bilder von Saufgelagen zu sehen sind, spricht dann schon Bände und kann dann dazu führen, dass deine Bewerbung mit einer Absage zu dir zurück kommt.

    Prüfe deine Sicherheitseinstellungen in deinem Social Network, verzichte darauf andere Menschen zu beleidigen und verhalte dich politisch korrekt. Schlechte Umgangsformen im Netz können deine berufliche Zukunft gefährden!

    Unser Tipp: Auf YouTube findest Du ein spannendes Video dazu. Einfach HIER KLICKEN.

  • Das Allerletzte Open or Close

    "Keiner weiß alles", aber Ihr wisst jetzt schon etwas mehr als die anderen! Zum Vorangehenden möchten wir Euch noch folgendes sagen, teils sogar wiederholen: Egoismus ist "OUT", ein wenig Rücksicht und etwas mehr Überlegung bei dem, was Ihr sagt und tut, ist wichtig und bei allen letztendlich "Mega-in"!

    Junge Leute haben untereinander ein anderes Wertebewusstsein als die ältere Generation und die "Gruftis". Nicht alles, was Ältere sagen, ist unbedingt richtig, aber auch nicht alles ist falsch; viel Wissen kommt durch Erfahrung und Erleben.

    Sich korrekt benehmen ist wieder modern, und die Älteren freuen sich über Euer Wohlwollen und Engagement. Behandelt Eure Gleichaltrigen mit Respekt und freut Euch über Freundschaften und das Zusammensein.

    Alleinsein heißt oft Einsamkeit. Behandelt die älteren Menschen in Eurer Umgebung auch mit Respekt und verhaltet Euch korrekt, wenn erwünscht, nach den heute gültigen Umgangsformen. Somit werdet Ihr allen gerecht und selber fahrt ihr am besten damit...!

    Tja... das Leben ist voller Vorschriften und Regeln. Das bringt uns zu unserm letzten Spruch: "Ausnahmen bestätigen die Regel". Stimmt das denn überhaupt? Doch... Manchmal darf man sich auch mal daneben benehmen oder einfach mal quer schießen (auf eine charmante Weise, bitte schön!). Aber bis Ihr soweit seid, sollt Ihr die Vorschriften und Regeln erst mal kennen und vor allem beherrschen!

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Erlernen weiterer positiver Verhaltensweisen und viel Glück und Erfolg im Leben!

ADRESSE

Tanzschule Elif-Suzan Zeh
(vormals Elif's Dance Studio)

Weißenbachstraße 2

88316 Isny im Allgäu

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oder per Email zur Verfügung.
Telefon (07562) 98 17 800
Telefax (07562) 98 17 801
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